Jugendfeuerwehr - Feuerwehr Arberg

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Jahresüberblick 2016


Jugendübung vom 27.07.2016

Jahresüberblick 2015


Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Arberg
vom 19.06.15, 16:30 Uhr – 20.06.15, 16:30 Uhr


Unser Berufsfeuerwehrtag begann mit einem spannenden Vortrag von Herrn Eisermann von der Wasserwacht Weidenbach / Bechhofen, der uns die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche der Wasserwacht erläuterte.
Zur Verdeutlichung des neuen Wissens durften wir gleich im Anschluss bei einer Übung der Wasserwacht zuschauen: Am Badeufer in Gern drohte ein Badegast zu ertrinken und dessen Schwester stand unter starkem Schock und wollte sich nicht von den Mitgliedern der Wasserwacht helfen lassen. Nachdem die Helfer mit einem Motorboot angerückt waren, statteten sie sich mit Neoprenanzügen und Rettungsrucksäcken aus und fuhren mit ihrem Boot los. Nach kurzer Zeit konnte der Ertrinkende zurück an Land gebracht werden, wo er zunächst mittels einer Herzdruckmassage abwechselnd mit Mund zu Mund Beatmung reanimiert wurde. Beide Badegäste konnten im Anschluss an die Rettungsaktion sicher im Rettungswagen untergebracht und ins Krankenhaus gefahren werden.

Als wir nach dieser Übung wieder zurück im Feuerwehrhaus waren, erwarteten uns schon gegrillte Bratwürste und frische Semmeln. Während des gemeinsamen Abendessens wurden wir 15 Jugendwehrler von unseren Jugendwarten in die drei Autos, das HLF 10 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10), das TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank) und das LF 8 (Löschgruppenfahrzeug 8), aufgeteilt. Nachdem alle satt und zufrieden waren, fingen wir an unser Nachtlager, das aus Luftmatratzen, Isomatten, Schlafsäcken und Feldbetten bestand, aufzubauen. Wir waren noch nicht ganz damit fertig als auf einmal der Piepser losging. Alle Jugendwehrler rannten los um sich für den bevorstehenden Einsatz umzuziehen. Die Anweisung vom Jugendwart Timo lautete „Nur Gruppe 1, TSF-W, Ölspur im Fallhausweg".
Die Gruppe 1 machte sich bereit und war nach wenigen Minuten zu ihrem ersten Einsatz ausgerückt. Die Gruppen 2 und 3 (HLF 10 und LF 8) erholten sich wieder von dem Schock und fingen an draußen im Hof Fußball zu spielen. Nach ein paar Runden kam der nächste Schock: Wieder ging der Alarm los und diesmal mussten beide Gruppen ausrücken. „Strohballenbrand beim Wertstoffhof" lautete diesmal die Einsatzmeldung. Beide Gruppen waren sehr schnell angezogen und  in ihren Autos. Schon ging der Einsatz los. Zunächst mussten wir uns per Digitalfunk bei der Leitstelle Arberg abmelden und Bescheid geben, dass wir auf dem Weg zum Einsatz sind. Dann, am Wertstoffhof angekommen, wurde von den Gruppen des LF 8 und des TSF-W (diese Gruppe war nach Beendigung ihres Einsatzes zum Wertstoffhof nachgekommen) eine Saugleitung vom Löschweiher zur Pumpe hergestellt. Währenddessen fing die Gruppe des HLF 10 schon mal an, den Brand mit dem Schnellangriff und drei weiteren C-Rohr-Leitungen ausgehend vom Wassertank des Autos zu löschen. Als die Saugleitung fertig gekuppelt war, bekam das HLF 10 Unterstützung durch die Gruppen der anderen beiden Autos, welche von der Pumpe aus einen Verteiler setzten und uns mit weiteren zwei C-Leitungen und einer B-Leitung zur Hilfe eilten. Als der Brand gelöscht war, brachte uns Stefan noch die Wärmebildkamera vorbei, mit deren Hilfe wir die Glutnester im Strohhaufen finden und löschen konnten. Nach dem beendeten Einsatz fuhren wir zurück ins Feuerwehrhaus und bestückten unsere zuvor leer geräumten Autos wieder mit Schläuchen um für den nächsten Einsatz gewappnet zu sein. Es war jetzt schon relativ spät geworden also zogen wir uns zurück in unser Nachtlager wo wir noch eine gemütliche Runde UNO spielten. Nach dieser fingen wir an mit unseren Kissen eine Kissenschlacht zu veranstalten doch dann, Oh Schreck, der Alarm ging los. Wir rannten alle zu unseren Umkleidekabinen und zogen uns um. In den Autos angekommen erfuhren wir per Funk von der Leitstelle die Alarmursache: „Schreinerei Brand in Kleinlellenfeld". Dies war eine sehr erschreckende Meldung da wir alle genau wissen, wie viel Holz sich in so einer Schreinerei befand. Wir machten uns also mit Vollgas auf den Weg zum Einsatz, doch dann am Ortsschild von Großlellenfeld kam die erleichternde Meldung der Leitstelle „Fehlalarm, alle Arberger Feuerwehrautos können umdrehen". Dies taten wir dann auch. Wieder zurück im Feuerwehrhaus machten sich alle Jugendwehrler bereit zum Schlafen und legten sich in die Betten, in Erwartung auf eine aufregende Nacht. In der Früh um 05:30 ging erneut der Alarm los, noch völlig übermüdet rannten wir zu unseren Autos, wo wir die Meldung bekamen: „Vermisste Person, vom Feldkreuz aus in Richtung Arberg durch den Wald". Am Feldkreuz angekommen statteten wir uns mit Erste-Hilfe Rucksäcken aus. Von unserem Kommandanten Rainer bekamen wir die Anweisung, dass sich alle Jugendwehrler im Abstand von 1,5 Metern nebeneinander aufstellen sollen um eine weite Fläche absuchen zu können. So liefen wir also in Richtung Arberg durch den Wald los. Nach ca. 20 Minuten Suchen fanden wir regungslos unsere Puppe Franz unter einem Baum liegen. Wir schnallten ihn auf die Rettungstrage und trugen ihn zu unseren Autos hoch, wo er dann von uns versorgt und mit zurück ins Feuerwehrhaus genommen wurde.
Dort angekommen, frühstückten wir erst einmal frische Semmeln mit Marmelade oder Nutella und Kuchen.
Gestärkt ging es im Programm weiter mit Theorie Unterricht, nämlich ein Erste Hilfe Kurs vorgetragen von Cindy. In diesem erklärte sie uns wie wir uns verhalten sollen, wenn wir zu einem Unfall dazu kommen oder eine verletzte Person antreffen.
Wir waren noch nicht ganz fertig mit allen Verletzungsarten, schon ging erneut der Alarm los: „Verschüttete Person im Hackschnitzelbunker bei Firma Schmidtkonz". Beim Unfallort angekommen, legten wir links und rechts in die Hackschnitzel je eine Sprossenleiter, um sicher nach oben zur verschütteten Person zu gelangen. Mit Schaufeln ausgerüstet stiegen wir nach oben und gruben unseren Franz vorsichtig aus. Der Erst Helfer konnte Dank des zuvor erlangten Wissens den Verletzten richtig versorgen und ihn Mithilfe von drei weiteren Jugendwehrlern auf eine Trage schnallen und ihn sicher zum Feuerwehrauto zurück bringen.
Nach diesem Einsatz waren wir froh, dass der nächste Punkt auf dem Programm Mittagessen lautete. Gemeinsam wurde ein leckerer Kartoffelsalat zubereitet den wir uns als Beilage zu warmem Leberkäse schmecken ließen.
Nun stand, wie es auch in der Berufsfeuerwehr üblich ist, gemeinsamer Sport auf dem Programm. Also liefen wir gesammelt zum Spielfeld bei der Eichelberg Schule, wo wir ein paar lustige Runden Volleyball spielten.

Noch während einer Runde kam auf einmal per Funk die Meldung: „An alle Jugendwehrler, Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in der Ringstraße". So schnell wir konnten liefen wir zurück ins Feuerwehrhaus und machten uns bereit für den Einsatz. An der Unfallstelle angekommen, rüsteten wir uns mit Schere, Spreizer, Pedalschneider, Bolzen und Unterbaumaterial aus um den eingeklemmten Franz so schnell wie möglich zu befreien. Als wir das Auto zum Schluss komplett aufgeschnitten hatten und das Dach schon zur rechten Seite gebogen war, gelang es uns endlich Mithilfe unserer Trage Franz ohne schwerere Verletzungen aus dem Auto zu retten.
Nachdem wir alle gemeinsam die Unfallstelle aufgeräumt hatten fuhren wir zurück ins Feuerwehrhaus, wo wir uns bei Kaffee und Kuchen zusammensetzten.
Plötzlich ertönte die Handsirene, welche wir in den vorherigen 23 Stunden noch kein einziges Mal gehört hatten, da wir immer über Piepser alarmiert wurden. Natürlich dachten wir alle dies sei bloß ein Witz und blieben gelassen sitzen. Doch ganz trauten wir der Situation nicht und nach ein paar Sekunden saßen wir doch alle umgezogen in unseren Autos. Wir fuhren mit Martinshorn und Blaulicht los doch noch keiner wusste, weshalb wir überhaupt alarmiert worden sind. Nach einigen Minuten Fahrt auf der Straße in Richtung Ornbau kam zu unserer Erleichterung per Funk die Meldung: „Das ist kein Einsatz, wir machen nur eine kleine Bewegungsfahrt" und so ließen wir den Tag mit einer gemütlichen Ausfahrt über Gern, Mörsach und Georgenhaag ausklingen.

Wir möchten uns ganz herzlich bedanken bei…
…unseren Jugendwarten: Timo Schwarzer, Angelo Müller, Tobias Zippold und Cindy Zierer
…unseren Kommandanten: Rainer Bittel und Bastian Ziegler
…unserem Leitstellenfunker: Stefan Gehl
…Herrn Eisermann für den interessanten Vortrag
…unserem Brandstifter: Robert Rieger

Sie alle haben mit großem Engagement dafür gesorgt, dass der Berufsfeuerwehrtag für uns alle ein tolles Erlebnis wird.

Danke!

Eure Arberger Jugendwehr

Jahresüberblick 2013

Bilder der Jugendfeuerwehr

 

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